Bericht zur Klausurtagung 2020

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“
Das hat einmal der Dichter Hermann Hesse gesagt. Die Klausurtagung des Kirchengemeinderats fand vom 24. bis 26.01.2020 statt. Der neu gewählte Kirchengemeinderat startete am Freitag zur Klausurtagung in das Monbach Tal, Bad Liebenzell. Fernab von Söllingen galt es, sich ab sofort als Gemeinschaft zu beweisen. Begleitet und geleitet wurden wir von unserem Pfarrer Norbert Gantert. Es erwartete uns ein strammes Programm – wir alle waren gespannt und hochmotiviert, uns auch besser kennenzulernen. Nach dem Abendessen um 18 Uhr begann unsere erste gemeinsame Sitzung mit einer Kennenlernrunde. Die Agenda sah vor, bis 21 Uhr in den Freitag-Abend hinein sich an die Themen heranzuarbeiten. Am Samstag begrüßten wir den neuen Tag mit einer Kurzandacht in der Kapelle. Um 9:15 Uhr läuteten wir das Vormittagsprogramm ein.

Wo liegen unsere Talente und Stärken?
Gemeinsam analysierten wir unsere Stärken und wie sie der Gemeinde in den kommenden Jahren zugutekommen könnten. Wir stellten fest, wie die Talente jedes Einzelnen von uns fruchtbringend für die Arbeit in der Gemeinde eingesetzt werden können. Unser Ziel ist es als Team aufzutreten und der Wille, etwas zu bewegen steht im Vordergrund.

Gemeinsam an einem Strang ziehen
Ein gemeinsames Spiel an diesem Samstag hat mich motiviert die Klausurtagung unter ein Motto zu stellen: „Gemeinsam an einem Strang ziehen“. „Alle ziehen an einem Strang“, sagt man, wenn man ausdrücken will, dass sich alle solidarisch für eine gemeinsame Sache einsetzen. Der Apostel Paulus begreift das als ein Gebot unseres Glaubens: „Einer trage des anderen Last …“ (Gal 6,2). „Alle ziehen an einem Strang“, diese Redensart bezeichnet eine Situation, in der alle Beteiligten sich mit vereinten Kräften für eine gemeinsame Sache einsetzen. Damit das Ziehen an einem Strang funktioniert, müssen alle sich einig sein, in welche Richtung gezogen wird und wann es losgeht. Dann klappt es: Zum Wohle einer positiven Entwicklung. Zugleich entsteht unter den Beteiligten ein Gefühl der Gemeinschaft: Hier geht es um die Gemeinschaft und die Gemeinde und da gehören alle Kreise dazu. Alle ziehen an einem Strang, alle bringen sich ein. Gemeinsam können wir etwas bewegen. Am Sonntag befassten wir uns hauptsächlich mit den Wahlen. Nach einer herzlichen Verabschiedung machten wir uns gegen 14 Uhr auf die Heimreise.

Ergebnisse als große Herausforderung
Wir haben eine starke Gemeinschaft erlebt, die ganz unterschiedliche Menschen verbindet. Wir haben viele schöne Erfahrungen gesammelt, die uns auch geprägt haben. Wir haben miteinander gesungen, miteinander gebetet und Abendmahl gefeiert. Wir wollen die Anliegen und Sorgen der Menschen, der Familien mit hineinnehmen in unser Gebet, in unseren Gottesdienst. Wir wollen uns
anrühren lassen von der Botschaft Jesu und uns ermutigen lassen, füreinander einzustehen, in Familie und Gesellschaft. Die Ergebnisse der Klausurtagung sind eine große Herausforderung für den Kirchengemeinderat. Insgesamt waren die Tage nach vielen inspirierenden Gesprächen, die Mut machten, die uns einen guten Schritt weiter gebracht haben, zu Ende gegangen. Alle waren sich einig – wir wünschen uns eine Fortsetzung im nächsten Jahr!

So schließe ich mit dem Worten aus Philipper Kap. 2 die Verse 2- „So macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts
aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst.“

„Füreinander beten, einander beschützen, einander ermahnen, bestätigen und ermutigen: Das ist das Herz von Gemeinschaft.“ Gordon MacDonald

Karin Schulze

 

 

 

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