Vortragsveranstaltung

„Ver-rückte Welt“– Wie Menschen sich im Alter verändern
„Demenz hat viele Gesichter“

In Deutschland ist mit einem Anstieg der an Demenz erkrankten Personen auf voraussichtlich 3 Millionen im Jahr 2050 zu rechnen. Mit der Diagnose verändern sich Leben und Alltag gravierend – insbesondere für Angehörige und Freunde, die Betroffene betreuen und pflegen. Wenn ein nahestehender Mensch plötzlich an Demenz erkrankt und zunehmend die Orientierung verliert, stellen sich viele Fragen. Die Diagnose Demenz ist für Betroffene und ihre Angehörigen mit großen Veränderungen verbunden. Die pflegenden Angehörigen stoßen hier schnell an die Grenzen ihrer Belastung.

Wer an einer Demenzerkrankung leidet, gilt schnell als verrückt, fühlt sich ausgegrenzt und alleingelassen. Darunter leiden auch die Familien. Dabei können und wollen Betroffene oft noch Jahre nach der Diagnose am öffentlichen Leben teilnehmen. Die Gesellschaft sollte dazu beitragen, die Situation von Demenzkranken zu verbessern. In Deutschland leben etwa zwei von drei Demenzkranken in den eigenen vier Wänden. Meist werden sie von ihren Angehörigen betreut und versorgt. Damit dies aber auch über längere Zeit gelingen kann, muss vieles bedacht werden.
Es gibt zahlreiche Entlastungsmöglichkeiten, die von den pflegenden Angehörigen genutzt werden sollten.

Zum Thema „Demenz hat viele Gesichter“ richtet die Ökumenische Diakoniestation Pfinztal eine Vortragsveranstaltung aus: Mittwoch, 18. April um 19.00Uhr. Als Referent konnte Herr Dr. Jakob Fäßler gewonnen werden. Dr. Fäßler, ist Facharzt für Neurologie. Die Veranstaltung findet im Haus Bühlblick (Diakoniestraße 1, Pfinztal-Söllingen) statt. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

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