Religionsunterricht

Der Religionsunterricht an den Schulen vermittelt Grundwissen zu Bibel, Christentum und anderen Religionen und setzt sich mit den wichtigen Fragen des Lebens auseinander. Der evangelische Religionsunterricht begleitet die Jugendlichen bei ihrer Suche nach Orientierung und Lebenssinn. Er stellt auf altersgemäße Weise den Zusammenhang zwischen Glauben und Leben dar. Er ermöglicht es, die Bedeutung des Evangeliums von Jesus Christus im Leben zu entdecken und im christlichen Glauben eine Hilfe zur Deutung und Gestaltung des Lebens zu finden. Er informiert die Schülerinnen und Schüler nicht nur über den christlichen Glauben und seine Traditionen, sondern bringt die Heranwachsenden auch mit Glauben als Einstellung, Haltung und Lebenspraxis in Berührung und zeigt so den Heranwachsenden, dass Glauben Lebenshaltung und Lebenspraxis sein kann.
Im Religionsunterricht geht es um Grundfragen des menschlichen Lebens: Was ist gerecht? Warum müssen Menschen sterben? Wie hat alles angefangen? Warum gibt es Mann und Frau? Was ist Glück? Wie werde ich frei? Warum soll ich an andere denken? Wo wohnt Gott? Gibt es Gott überhaupt?
Offenbar brauchen Menschen ihre eigenen Antworten auf diese Fragen, um in dieser Welt befriedigend leben zu können. Der christliche Glaube und sein Verständnis, dass jeder Mensch ein Ebenbild Gottes ist, das Verständnis der Natur als anvertraute Schöpfung, die Sicht von Mann und Frau als gleichberechtigte Partner und der innere Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung ist Ziel und Inhalt des Religionsunterrichtes. Denn nur wer wirklich frei ist, der ist auch offen für andere.
Jede Woche nehmen im Bereich der badischen Landeskirche 232.000 Kinder und Jugendliche am Religionsunterricht teil, also rund ein Sechstel der 1,36 Mio. Mitglieder der Landeskirche. Der Religionsunterricht wird in den allgemeinbildenden Schulen auch von etwa 23.000 Kindern und Jugendlichen (freiwillig) besucht, die nicht zur evangelischen Kirche gehören. Dieser Anteil ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Der Religionsunterricht wird von etwa 1.570 Lehrkräften im kirchlichen Dienst (Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone, Religionslehrerinnen und Religionslehrer) und etwa 2.760 im staatlichen Dienst (Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten mit mehreren Fächern) erteilt.
Herr Pfarrer Gantert selbst hält in Söllingen und Berghausen Relsionsunterricht. Wenn Sie Fragen zum Religionsunterricht haben, könne Sie sich gerne an Herrn Pfarrer Gantert wenden.

 

 

 

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